Burg auf Fehmarn

Abendstimmung Hafen Burg/Fehmarn
©tomcat76,PixelQuelle.de
Rathaus Burg auf Fehmarn
©S.Moeller,Wikipedia,gnu

Ostseeheilbad Burg auf Fehmarn

Burg auf Fehmarn ist der zentrale Stadtteil der Stadt Fehmarn. Bis 2003 war die Kleinstadt eigenständig.

Der Ort liegt auf der Insel Fehmarn im Kreis Ostholstein in Schleswig-Holstein. Die Einwohnerzahl beträgt etwa 6000.

Geschichte

Zum ersten Mal wurde Burg 1202 im Waldemar-Erdbuch als Borch up Vemere erwähnt, 1599 wurde der Ort erstmals neuhochdeutsch als Burgk uff Femern bezeichnet. Von 1230 bis 1250 wurde die Kirche St. Nikolai in Burg erbaut.

Ein im Mittelalter angelegter Hafen in der Nähe des Ortes versandete im 15. Jahrhundert.

Erst 1857 wurde ein neuer Hafen im Burger Stadtteil Burgstaaken angelegt. 1867 wurde ein Amtsgericht eingerichtet, das bis 1976 bestand.

Ab 1896 wurde ein regelmäßiger Schiffsverkehr mit den Dampfschiffen Fehmarn und Meta nach Lübeck und Kiel aufgenommen.

Am 1. Januar 2003 fusionierte die Stadt Burg auf Fehmarn mit dem Amt Fehmarn, das die drei Gemeinden Bannesdorf auf Fehmarn, Landkirchen auf Fehmarn und Westfehmarn umfasst, zur Stadt Fehmarn. Damit besteht die ganze Insel Fehmarn nur noch aus einer Stadt.

Sehenswürdigkeiten

In Burg auf Fehmarn befindet sich das Meereszentrum Fehmarn mit dem größten Haifischbecken Deutschlands (Stand 1998). Außerdem wird an einem ehemaligen 40 Meter hohen Silo Silo Climbing betrieben. Neben einer Indoor-Kartanlage gibt es in Burg Surf- und Kiteschulen sowie Reiterhöfe.

Im Jahr 2002 gehörte Burg auf Fehmarn zu den zehn wichtigsten Orten des Schleswig-Holsteinischen Fremdenverkehrs. 47.704 Gäste, davon 1.476 (3,0 %) aus dem Ausland, buchten 312.115 Übernachtungen. Der Ort verfügte über 3.364 Gästebetten.

Am Südstrand befindet sich eine große Ferienanlage mit Ferienwohnungen, Strand- und Gastronomiebetrieben.

Seit 2006 befindet sich mit der Modellbahn Fehmarn eine öffentliche Modelleisenbahnanlage in Burg.