Göhren

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Ostseebad Göhren

Das Ostseebad Göhren ist eine Gemeinde auf der Halbinsel Mönchgut im Landkreis Rügen auf der gleichnamigen Insel in Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland).

Die Gemeinde wird vom Amt Mönchgut-Granitz mit Sitz in Baabe verwaltet.

Geografie

Die Gemeinde Göhren schließt den östlichsten Punkt Rügens ein: das Kap Nordperd.

Es trennt den Nordstrand vom Südstrand. Der Nordstrand ist der eigentliche Badestrand mit Kurpromenade.

Zwischen der Göhrener Seebrücke und dem Nordperd liegt mit dem Buskam der größte bisher in Norddeutschland gefundene Findling, der etwa einen Meter aus dem Meer ragt.

Geschichte

Das ehemalige Fischer- und Lotsendorf Göhren (slawisch ?Berg?) wurde 1165 erstmals urkundlich erwähnt.

Göhren entwickelte sich im 19. Jahrhundert zu einem bedeutenden Ferienort und führt seit 1878 den Titel Seebad.

1885 zählte das Dorf 245 Einwohner. Der Bau der Schmalspurbahn Rasender Roland verstärkte ab 1899 diese Entwicklung. Die Kleinbahn fährt noch heute im Linienverkehr und verbindet Göhren mit den Badeorten Baabe, Sellin und Binz. Sie endet im Putbuser Ortsteil Lauterbach.

Zu DDR-Zeiten wurden die Urlaubskapazitäten weiter ausgebaut. 1962/64 entstanden die sogenannten Urlauberdörfer mit einfachen Holzunterkünften. 1965 wurde im Dünenwald in Richtung Baabe in unmittelbarer Nähe zur Ostsee ein Campingplatz angelegt.

Anfang der 1970er Jahre hatte Göhren 1790 Einwohner und 4400 Gästebetten, die vor allem vom FDGB-Feriendienst verwaltet wurden. Auf der Kurpromenade stand bis zur Wende ein Gedenkstein, der an den Besuch des ersten Präsidenten der DDR, Wilhelm Pieck, in Göhren erinnerte.

Der Stein ist heute auf dem Gelände des Museumshofes zu sehen.

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