Grömitz

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Bei Grömitz
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Strand Grömitz
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Seebrücke Grömitz
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Grömitz Steilküste
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Seebrücke Grömitz
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Ostseeheilbad Grömitz

Grömitz ist ein Ostseebad im Kreis Ostholstein.

Grömitz liegt auf der Halbinsel Wagrien am Nordrand der Lübecker Bucht etwa zehn Kilometer östlich von Neustadt in Holstein unweit der Vogelfluglinie.

Neuere Geschichte

Mitte der 1960er Jahre wurde ein moderner Yachthafen gebaut, der heute zu den größten und bedeutendsten Marinas der Ostsee zählt.

Die zwölf Kilometer südwestlich gelegene Nachbarstadt Neustadt ist eng mit der wirtschaftlichen Geschichte von Grömitz verbunden.

Bereits zur Hansezeit stellte der Hafen von Neustadt einen wichtigen und interessanten Anlaufhafen für holländische und dänische Schiffe dar. Schiffe der Hanse (universos mercatores de hansa Theutonicorum) liefen den Neustädter Hafen nur sehr selten an, weil Neustadt nicht zur Hanse gehörte, aber lübsches Recht hatte.

Dieses machte die Stadt für holländische Kauffahrer und auch für die Vitalienbrüder um so interessanter, weil keine Stapelrechte zu beachten waren.

Die Haupteinnahmequellen von kleinen Dörfern wie Grömitz waren die Landwirtschaft (gestützt durch das Kloster Cismar) und die Fischerei. Somit leisteten auch kleine Ortschaften wie Grömitz einen bescheidenen Anteil an einem der Haupthandelsgüter der Hanse ? gesalzener Hering in Fässern, welche aus dem Neustädter Hafen exportiert wurden.

Im Gemeindegebiet liegt Cismar mit einem teilweise erhaltenen Kloster aus dem Mittelalter, das 1245 von Benediktinern gegründet wurde. In einem Flügel befindet sich eine Außenstelle des Schleswig-Holsteinischen Landesmuseums.

Bekannt geworden durch die Johannes-Heilquelle und die Blut-Christi-Reliquie stellte das mittelalterliche Kloster einen wichtigen Wallfahrtsort für die Bevölkerung Nordeuropas dar.

Die geistige Bedeutung des Klosters lässt sich auch noch heute in der dänischen Staatsbibliothek erahnen, die viele bedeutende Werke beheimatet, die ursprünglich aus dem Kloster Cismar stammen. Seit 1949 ist Grömitz ein Ostseeheilbad.

Sehenswürdigkeiten

Die wichtigste Sehenswürdigkeit ist das Klosterdorf Cismar.

Im Gemeindegebiet liegt der Zoo Arche Noah. Berühmt wurde dieser durch seine drei Liger, Mischlingen aus Löwe und Tiger. Das letzte Tier musste im Februar 2008 eingeschläfert werden.

Mit 398 Meter ist die Seebrücke eine der längsten Deutschlands. Der Yachthafen, in welchem ein DGzRS-Seenotrettungskreuzer stationiert ist, ist neben dem von Heiligenhafen einer der größten gemeindebetriebenen Häfen (780 Liegeplätze). Die neue maritime Hafenpromenade bietet viel zum Staunen, gemütliche Cafes und einem neuen Spielplatz für die kleinen Gäste.

Im Hafen gibt es die Möglichkeit einen Segel-, Surf- oder Katamaranschein zu machen.

Der vor Grömitz in der Ostsee liegende Walkyriengrund ist ein beliebtes Ziel für Sportangler.

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