Lachmöwe

Lachmöwe
©ostseegebiet.de
Lachmöwe
©ostseegebiet.de
Fliegende Lachmöwe
©ostseegebiet.de
Lachmöwe
©ostseegebiet.de
Lachmöwe
©A.Pingstone,Wikipedia,gnu

Die Lachmöwe

Die Lachmöwe (Larus ridibundus) ist eine Vogelart aus der Familie der Möwen (Laridae).

Beschreibung:
Die ausgewachsene Lachmöwe wird etwa 35 bis 38 cm groß und erreicht eine Flügelspannweite von 95 bis 105 cm. Sie wiegt 200 bis 400 g.

Das Gefieder der Lachmöwe ist weiß gefärbt. Die Oberseite der Flügel sind hellgrau und die Spitzen schwarz. Der Schnabel und die Beine haben eine rote Färbung.

Im Sommer ist der Kopf schwarz und im Winter weiß mit einem schwarzen Fleck hinter dem Auge. Männchen und Weibchen haben die gleiche Färbung. Ihr Ruf klingt in etwa wie "kik". Die Lachmöwe kann bis 30 Jahre alt werden.

Lebensraum:
Die Lachmöwe lebt in Sümpfen, an Flüssen, Seen, Teichen und Meeresküsten von ganz Nordeurasien. Ihr Name kommt daher, weil sie auch an Gewässern namens Lachen brütet.

Außerdem ist die Lachmöwe, auf Grund der Nahrung, oft in der Nähe des Menschen zu beobachten. Im Winter ziehen manche Lachmöwen aus dem Norden in wärmere Gebiete.

Ernährung:
Die Lachmöwe ernährt sich von Käfern, Libellen, Schnecken, Fischen, Würmern, Aas, Pflanzen und Abfällen. Sie sucht auf Müllkippen, Grünflächen und Äckern nach allem, was den Hunger stillt.

Fortpflanzung:
Die Geschlechtsreife tritt nach zwei Jahren ein. Die Brutzeit der Lachmöwe erstreckt sich von April bis Juli. Sie brütet in großen Kolonien in der Nähe von Gewässern, meist auf Bülten oder altem Schilf.

Das Weibchen legt meist drei 5 cm große, olivbraune Eier mit schwarzen Flecken in das aus Pflanzenteilen erbaute Nest. Beide Eltern wärmen die Eier 22 bis 25 Tage lang, bis die Jungen schlüpfen. Nach vier bis sechs Wochen werden die Jungvögel flügge. Der europäische Bestand wird auf rund zwei Millionen geschätzt.