Loddin

Loddiner Höft
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Strandzugang Stubbenfelde
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Sonnenuntergang
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Weinberg Loddin
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Loddin Kölpinsee
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Ostseebad Loddin

Loddin ist eine Gemeinde auf der Insel Usedom, direkt an der Ostseeküste und dem Achterwasser, einer großen Ausbuchtung des Peenestroms, gelegen.

Die Gemeinde wird vom Amt Usedom-Süd mit Sitz in der Stadt Usedom verwaltet. Bis 2005 war die Gemeinde Teil des Amtes Usedom-Mitte.

Geografie

Loddin liegt auf der Landenge zwischen Nord- und Südusedom, inmitten einer landschaftlich reizvollen Region zwischen Ostsee, Kölpinsee und Achterwasser.

Etwa 13 Kilometer südöstlich der Gemeinde liegt das Seebad Heringsdorf und acht Kilometer nordwestlich das Seebad Zinnowitz.

Neuere Geschichte

Ende des 19. Jahrhunderts suchte Loddin Anschluss an den Bade-Tourismus. Im Jahr 1896 ließ Carl Prutz das Hotel Wald und See, das heute nicht mehr existiert, bauen und gründet damit nördlich des Kernorts an der Ostsee den neuen Ortsteil Kölpinsee.

Nur dem Namen nach knüpft diese Bezeichnung an den ehemaligen Ort Colpin an, dessen tatsächliche Lage nicht mehr nachvollziehbar ist.

Zweimal wurde in einer Silvesternacht (1904/1905 und 1913/1914) bei Sturmfluten die Düne durchbrochen, und die Ostsee ergoss sich über den Kölpinsee hinweg bis zum Achterwasser.

Aus diesem Grund wurde 1928 mit dem Bau eines Schutzdeiches zwischen dem Kölpinsee und der Ostsee begonnen. Dieser wurde ein Jahr später fertiggestellt.

In den 1950er Jahren wurde dem Strand vorgelagert eine 300 Meter lange Brandungsmauer errichtet, um die fortschreitende Abspülung der Steilküste zu verhindern. Diese wurde aber bereits 1954 bei einer Sturmflut zerstört und nicht wieder aufgebaut.

Am 1. Juni 1911 erhielt Loddin den touristisch wichtigen Eisenbahnanschluss mit Haltepunkten in Kölpinsee und Stubbenfelde. In den 1920/30er Jahren war der kleine Badeort ein Treff von UFA-Filmstars wie Willy Fritsch, Lilian Harvey, Grete Weiser, Anny Ondra und Hans Söhnker im 1897 eröffneten Hotel Seerose.

Nach 1949 wurden in den Ortsteilen Kölpinsee und Stubbenfelde die bestehenden Hotels verstaatlicht und einige FDJ-Ferienhaussiedlungen angelegt.

Nach der Wende in den 1990er Jahren wurden diese zum Teil privatisiert und es entstanden ein Rehabilitationszentrum für Kinder und Jugendliche und eine Klinik für Mütter-Kind-Kuren, deren therapeutische Einrichtungen auf Hauterkrankungen und Atemwegleiden spezialisiert sind.

Im Ortsteil Stubbenfelde etablierte sich ein Campingplatz mit nahezu 300 Stellplätzen, die über eine Stahltreppe einen direkten Zugang zum Strand erhielten.

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