Nienhagen

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Nienhagen, Steilküste
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Gespensterwald Nienhagen
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Ostseebad Nienhagen

Das Ostseebad Nienhagen ist eine Gemeinde im Landkreis Bad Doberan in Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland).

Die Gemeinde wird vom Amt Bad Doberan-Land mit Sitz in Bad Doberan verwaltet.

Geografie

Die Gemeinde liegt an der Ostseeküste zwischen dem ältesten deutschen Seebad Heiligendamm und Warnemünde. Große Teile des Gemeindegebietes sind bewaldet.

Westlich des Ortes liegt unmittelbar an der etwa zwölf Meter hohen Steilküste das Nienhäger Holz. Der Mischwald ist zirka 180 Hektar groß und wird im Volksmund "Gespensterwald" genannt.

Die Herkunft dieser Bezeichnung ist nicht genauer belegt, jedoch vermutlich auf den 1,25 Kilometer langen und rund 100 Meter breiten Küstenabschnitt des Waldes zurückzuführen, der vorrangig mit Buchen und einigen Eichen bestanden ist.

Vor allem die Buchen sind durch den Seewind verformt, haben häufig einen einseitigen Wuchs und ein schlangenhaft verdrehtes Geäst, was dem Wald insbesondere in der Dämmerung und bei Nebel ein gespenstisches Aussehen gibt.

Unmittelbar hinter der Steilküste verläuft der landschaftlich sehr reizvolle Wanderweg nach Börgerende. Unterhalb des Steilufers befinden sich zum Baden gut geeignete Strandabschnitte mit feinem Sand, interessanten Geröllablagerungen und einigen großen Findlingen.

Geschichte

Seit 1909 ist Nienhagen Badeort und seit 1929 anerkanntes Seebad. Zwischen 1909 und 1917 verbrachte Lovis Corinth hier längere Aufenthalte und schuf mehrere Grafiken und Bilder mit regionalem Bezug.

Das impressionistische Gemälde "Fischerkind aus Nienhagen" aus dem Jahre 1916 zeigt die dreijährige Tochter seiner Vermieter, Erika Juerß.

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