Seegras

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Das Gewöhnliche Seegras

Das Gewöhnliche Seegras (Zostera marina) ist ein Vertreter der Seegrasgewächse (Zosteraceae).

Es wächst untergetaucht (submers) an den Meeresküsten und bildet dort zusammen mit weiteren marinen angiospermen Blütenpflanzen unterseeische Seegraswiesen.

Solche Wiesen sind wichtige ökologische Lebensräume für Fische als Laichplatz und andere marine Tiere.

Vorkommen

Es wächst untergetaucht im Küstengewässer der Nord- und Ostsee und den Ozeanen in Nähe des Festlandes; dort kommt es bis zu einer Tiefe von 10 m, vereinzelt bis zu 17 m, vor. Es ist auf der gesamten Nord-Hemisphäre verbreitet. Stellenweise geht seine Verbreitung jedoch auf Grund anthropogener Einflüsse zurück.

Deshalb ist es in Deutschland in der Roten Liste gefährdeter Farn- und Blütenpflanzen als gefährdet eingestuft (Gefährdungskategorie 3).

Beschreibung

Das Gewöhnliche Seegras wird 30 bis 100 cm lang und bildet drei- bis siebenparallelnervige Blätter aus, die oben abgerundet sind und etwa 3 bis 9 mm breit werden.

Am Grund eines jeden Blattes gibt es geschlossene Blattscheiden, die keine Öhrchen ausbilden. Das Seegras ist immergrün, bildet monopodiale Rhizome aus und ist ausdauernd.

Die Blüten sind in zwei Reihen auf je einer Seite einer flachgedrückten Ährenachse (der Spadix) angeordnet und zur Blütezeit in eine Blütenscheide (der Spatha) eingeschlossen sind. Der Stiel der Spatha ist oberwärts etwas verbreitert.

Jede Einzelblüte enthält sowohl ein Staub- als auch ein Fruchtblatt. Das Gewöhnliche Seegras bildet Nussfrüchte aus, die zylindrisch geformt sind und einen zweispaltigen Griffel an der Spitze aufweisen. Ihr Pollen ist fadenförmig.