Steinbutt

Steinbutt
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Der Steinbutt

Der Steinbutt (Psetta maxima) ist ein Plattfisch, dessen Augen auf seiner linken Körperflanke liegen.

Er lebt an den Küsten des Atlantischen Ozeans, des Mittelmeeres, der Nord- und Ostsee auf Sand und Geröll in Tiefen von 20 bis 70 Metern.

Hier erbeutet er vornehmlich am Boden lebende kleine Fische, aber auch Krebse und Weichtiere.

Der fast kreisrunde, schuppenlose, geschätzte Speisefisch erreicht eine durchschnittliche Länge von 50 bis 70 Zentimetern, wird seltener auch bis zu einem Meter lang, wobei er dann ein Gewicht von 20 Kilogramm erreicht.

Fortpflanzung:
Von Frühjahr bis Sommer gibt das Weibchen, der Rogner, in Gewässertiefen von 10 bis 40 Metern je nach Körpergröße 10 bis 15 Millionen Eier in das freie Wasser ab.

Nach Besamung durch das Männchen, den Milchner, entwickeln sich aus den befruchteten Eiern nach sieben bis neun Tagen die anfangs symmetrischen Larven, die sich in den flachen Küstenabschnitten von Plankton ernähren.

Wenn die - inzwischen stark asymmetrisch, nämlich "linksäugig" gewordenen - Jungfische eine Länge von acht bis zehn Zentimetern erreicht haben, ziehen sie in tieferes Wasser, wo sie nach fünf Jahren fortpflanzungsfähig werden.

Nah verwandt mit dem Steinbutt ist der ebenfalls an europäischen Küsten vorkommende Glattbutt.