Zempin

Ostseebad Zempin

Zempin ist eine Gemeinde auf der Insel Usedom direkt am Ufer der Ostsee und des Achterwassers gelegen.

Die Gemeinde wird vom Amt Usedom-Süd mit Sitz in der Stadt Usedom verwaltet. Bis 2005 war die Gemeinde Teil des Amtes Usedom-Mitte.

Geografie und Verkehr

Zempin ist das kleinste Seebad auf Usedom. Es liegt zwischen Zinnowitz und Koserow an der engsten Stelle zwischen Ostsee und Achterwasser.

Es liegt an der B 111 und ist auch über die Bahnstrecke Ducherow?Heringsdorf?Wolgaster Fähre zu erreichen.

Rund 16 Kilometer östlich der Gemeinde liegen die drei Kaiserbäder Bansin, Heringsdorf und Ahlbeck und sowie zwei Kilometer westlich der Ort Zinnowitz.

Geschichte

Der Ort wurde 1571 erstmals erwähnt. Es wurde als Bauern- und Fischereidorf beschrieben und stand anfangs unter pommerscher, dann schwedischer und preußischer Hoheit.

1895 wird ein Strandhotel gebaut, damit Beginn des Seebades. 1911 erhält Zempin Bahnanschluss, es tritt 1908 dem Deutschen Bäderverband bei und 1933 wird eine Seebrücke errichtet, die allerdings im Zweiten Weltkrieg wieder zerfällt.

Zwischen 1943 und 1945 wurden im Waldgebiet zwischen Zinnowitz und Zempin von drei dort erbauten Startstellen, V1-Marschflugkörper zu Versuchszwecken gestartet. Von den Startanlagen sind noch einige Überreste vorhanden.

1956 entstand der Campingplatz und seit 1996 hat Zempin die staatliche Anerkennung als Seebad.